Wie alles begann …

Meine größte Abenteuer-Tour auf dem Rad ...

Ich wurde immer wieder gefragt, wie man auf so eine Idee kommt und warum man sich so etwas antut…

Es begann alles im Sommer 2017 auf meiner Doau-Tour. Ich war noch nicht lange unterwegs und auf dem Campingplatz in Linz, ich will gerade los, spricht mich der Reiseleiter von TDA Global Cycling an. Er interessiert sich für mein Rad und Anhänger. Er ist auf einer der von TDA weltweit organisierten Radtouren. Mit seinen 12 Fahrern aus verschiedenen Ländern ist er von Paris nach Varna unterwegs. Ich höre zum erstenmal von dieser Organisation

Ich lasse mir ein Prospekt geben. Das wäre was für mich …
Unterwegs treffe ich auch nochmal auf einen Teilnehmer, Mr.Ming aus Taiwan. Er ist auch interessiert an meiner Ausrüstung und meinem Gepäck. Er braucht nichts zu transportieren.

Der Gedanke, an so einer Tour teilzunehmen und vielleicht gar durch Afrika zu fahren, lässt mich nicht mehr los.
Und so nehme ich Kontakt zu TDA, einer Organisation mit Sitz in Toronto, auf.

Ich lasse mich für 150 US$ für die Tour d‘ Afrique 2019 registrieren und nun gibt es für mich kein Zurück …

Die Tour d’Afrique ist eine der längsten Fahrrad-Arrangements der Welt.
Die siebzehnte Ausgabe beginnt am 17. Januar 2019 in Kairo und endet am 12. Mai in Kapstadt. Etwa vierzig Teilnehmer sind für die gesamte Strecke registriert. Einige werden ausgewählte Sektionen fahren, die anderen fahren die volle Tour. Jeder kann sein eigenes Tempo fahren, alleine oder in kleinen oder größern Gruppen. Die Pausen für Fotos oder vielleicht für eine Tasse Kaffee legt jeder selbst fest. Die Etappen sind im Durchschnitt ca. 130-150 km lang. Der Veranstalter organisiert Frühstück, Mittag- und Abendessen. (Nur an Ruhetagen und dem Abend davor ist man selbst für die Verpflegung verantwortlich) Sie transportieren die Zelte und das Gepäck der Teilnehmer zum nächsten Campingplatz. Der Veranstalter stellt neben dem Leiter und zwei Assistenten auch eine Ärztin, einen Koch, Fahrradmechaniker und zwei Autofahrer.
Das klingt ersteinmal sehr beruhigend.

2018 ist dann das Jahr der Vorbereitung. Es gilt, die Checkliste nach und nach abzuarbeiten. Ich suchte Kontakt zu einem ehemaligen Teilnehmer aus Deutschland. Bernd aus Augsburg war mir eine große Hilfe. Er war 2017 dabei.
Auch von TDA werden wir ausführlich über E-Mails informiert.

Bis Ende 2018 habe ich alles beisammen und der letzte, aber wichtige  Punkt, das Visa für Sudan und Äthiopien zu beantragen und in der Botschaft wieder abzuholen, beendete meine Vorbereitungen.